Projekt
Vier Wohnhäuser auf einem schmalen Grundstück – kompakt geplant, mit individuellen Freiräumen und einer Gestaltung, die sich in die dörfliche Umgebung einfügt.
Ausgangslage
Die Herausforderung bestand darin, auf einem eher schmalen Grundstück vier eigenständige Wohneinheiten zu realisieren, ohne die Qualität der Außenräume zu opfern. Die Planung musste ein Gleichgewicht finden zwischen wirtschaftlicher Ausnutzung und dem Anspruch, jeder Einheit ausreichend Licht, Privatsphäre und nutzbaren Freiraum zu geben.
Lageplan – Die kompakte Anordnung schafft private Gartenbereiche zwischen den Baukörpern. Stellplätze sind dem Bestandsgebäude zugeordnet.
Entwurfskonzept
Die vier Einheiten sind leicht versetzt zueinander angeordnet. Was auf den ersten Blick als gestalterisches Mittel erscheint, löst drei konkrete Probleme gleichzeitig:
Der Versatz ermöglicht seitliche Fensterflächen, die natürliches Licht bis in die Grundrisstiefe bringen – ohne die Nachbareinheiten einzuschränken.
Die versetzte Fassadenführung schafft natürliche Nischen, die die Terrassenbereiche optisch voneinander trennen – ohne Zäune oder Mauern.
Die Staffelung bricht die 28 Meter Gesamtlänge auf und vermeidet den Eindruck eines Riegels – das Ensemble fügt sich in die kleinteilige Bebauung der Umgebung ein.
Schnitt – Klassische Satteldächer mit 10 m Firsthöhe. Die Dachgeschosse bieten vollwertige Wohnfläche mit 2,30 m Kniestock.
Straßenansicht – Das Ensemble ordnet sich in Maßstab und Kubatur in die bestehende Nachbarschaft ein.
Gestaltung
Satteldächer, stehende Fensterformate und eine klare Fassadengliederung nehmen die Sprache der Umgebung auf. Die reduzierte Formensprache und die zurückhaltende Materialwahl setzen einen zeitgenössischen Akzent, ohne sich über den Ort zu stellen. Architektur, die sich einfügt, ohne sich zu verstecken.
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