Projekt
Zwei Wohneinheiten auf einem exponierten Eckgrundstück – mit klarer Orientierung zum Garten, maximaler Flächenausnutzung und einer Gestaltung, die Tradition und Moderne verbindet.
Ausgangslage
Die besondere Lage an der Grundstücksecke stellte die Planung vor eine doppelte Aufgabe: Die verfügbare Fläche musste konsequent ausgenutzt werden, um großzügigen Wohnraum auf drei Geschossen zu schaffen. Gleichzeitig sollte die Architektur auf die exponierte Straßensituation reagieren und den Bewohnern trotz der Sichtbarkeit nach außen ein Maximum an Ruhe und Privatheit bieten.
Erdgeschoss – Die Wohnbereiche öffnen sich zum rückwärtigen Garten. Stellplätze und Zugang erfolgen straßenseitig.
Entwurfskonzept
Der Entwurf kehrt das Prinzip des Eckgrundstücks um: Statt sich zur Straße zu präsentieren, orientieren sich die Hauptwohnräume konsequent zum Garten. Diese bewusste Entscheidung löst drei Anforderungen gleichzeitig:
Die Wohnräume wenden sich von der Straße ab. Großzügige Fensterfronten auf der Gartenseite stehen zurückhaltenden Öffnungen zur Straße gegenüber.
Die Ausrichtung zum Garten nutzt die Sonnenexposition über den gesamten Tagesverlauf. Alle Geschosse – EG, OG und DG – profitieren von der durchdachten Orientierung.
Trotz hoher baulicher Ausnutzung bleibt ein großzügiger, zusammenhängender Gartenbereich erhalten – kein zerstückelter Restzwischenraum.
Schnitt – 14 m Gesamtbreite, Firsthöhe +9,50 m. Das Dachgeschoss bietet mit 2,30 m Kniestock vollwertigen Wohnraum.
Obergeschoss
Dachgeschoss
Ansichten – Steildächer und eine klare Fassadengliederung verbinden das Doppelhaus mit dem ländlichen Kontext.
Gestaltung
Das Steildach und die vertikale Fenstergliederung greifen die regionale Bautradition auf. Die reduzierte Materialität und die klare Kubatur geben dem Doppelhaus eine zeitgemäße Haltung – ohne sich über die Nachbarschaft zu stellen. Ein Entwurf, der sich einfügt und gleichzeitig eigenständig bleibt.
Ähnliches Vorhaben?
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